SG TROHE
"Alte Herren"

Liedgut



1.    Hessenland, du bist mein Heimatland


Hessenland, du bist mein Heimatland,
Deutschlands grünes Herz wirst du genannt.
Mittendrin, da steht mein Vaterhaus,
da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus.
da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus.

Grüne Wälder gibt’s wohin man schaut,
Berg’ und Täler sind mir so vertraut.
Überall, da blüht’s im Sonnenschein.
Oh, wie herrlich ist es doch bei uns daheim!
Oh, wie herrlich ist es doch bei uns daheim!

Viele Freunde stehn mir hier zur Seit’,
teilen mit mir Lebensfreud und Leid,
Uns schenkt Tanz, Gesang und die Musik
manche frohe Stunde, die man nie vergißt.
manche frohe Stunde, die man nie vergißt.

Seid willkommen hier in unserm Bund,
freut euch tief mit uns aus Herzensgrund!
Denn, wo froh Musik und Lied erschallt,
klingt’s von Herz zu Herzen und verbindet bald.
klingt’s von Herz zu Herzen und verbindet bald.




2.    Wir lagen vor Madagasgar


Wir lagen vor Madagaskar
Und hatten die Pest an Bord
In den Kesseln, da faulte das Wasser
Und täglich ging einer über Bord

Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi!
Leb wohl, kleines Mädel, leb wohl, leb wohl!
Ja, wenn das Schifferklavier an Bord ertönt
Dann sind die Matrosen so still, ja so still
Weil ein jeder nach seiner Heimat sich sehnt
Die er gerne einmal wiedersehen will

Wir lagen schon vierzehn Tage
Kein Wind durch die Segeln uns pfiff
Der Durst war die größte Plage
Da liefen wir auf ein Riff

Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi!...

Der lange Hein war der erste
Er soff von dem faulen Naß
Die Pest gab ihm das Letzte
Und wir ihm ein Seemannsgrab

Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi!...





3. Hoch auf dem gelben Wagen


Hoch auf dem gelben Wagen
sitz ich beim Schwager vorn.
Vorwärts die Rosse traben,
lustig schmettert das Horn.
Berge Täler und Auen,
leuchtendes Ährengold,
ich möcht in Ruhe gern schauen;
aber der Wagen, der rollt.

Flöten hör ich und Geigen,
lustiges Baßgebrumm,
junges Volk im Reigen
tanzt um die Linde herum.
Wirbelnde Blätter im Winde,
es jauchzt und lacht und tollt,
ich bliebe so gern bei der Linde;
aber der Wagen, der rollt.

Postillon in der Schenke
füttert Rosse im Flug,
schäumendes Gerstengetränke
reicht uns der Wirt im Krug.
Hinter den Fensterscheiben
lacht ein Gesicht gar hold,
ich möchte so gerne noch bleiben,
aber der Wagen, der rollt.

Sitzt einmal ein Gerippe
hoch auf dem Wagen vorn,
hält statt der Peitsche die Hippe,
Stundenglas statt Horn.
Sag ich: Ade, nun, ihr Lieben,
die ihr nicht mitfahren wollt,
ich wäre so gern noch geblieben,
aber der Wagen, der rollt.

 

 

 

4.    Lustig ist das Zigeunerleben


Lustig ist das Zigeunerleben, fariafaria ho,
braucht dem Kaiser kein Zins zu geben, fariafaria ho.
Lustig ist es im Grünen Wald, wo des Zigeuners Aufenthalt.
Refrain: Fariafariafariafariafariafaria ho.

Sollt' uns einmal der Hunger plagen, fariafaria ho
gehn wir uns ein Hirschlein jagen,fariafaria ho
Hirschlein nimm dich wohl in acht, wenn des Jägers Büchse kracht.

Refrain: Fariafariafariafariafariafaria ho.

Sollt' uns einmal der Durst sehr quälen, fariafaria ho
gehn wir hin zur Wasserqellen,fariafaria ho
Trinken das Wasser wie Moselwein, meinen, es müßt' Champagner sein.

Refrain: Fariafariafariafariafariafaria ho.

Wenn uns tut der Beutel hexen ,fariafaria ho
lassen wir 'nen Taler wechseln,fariafaria ho
Treiben wir die Zigeunerkunst, ham wir den Taler schon wieder bei uns.

Refrain: Fariafariafariafariafariafaria ho.

Wenn wir auch kein Federbett haben,fariafaria ho
 tun wir uns ein Loch ausgraben,fariafaria ho
Legen Moos und Reisig nein, das soll uns ein Federbett sein.

Refrain: Fariafariafariafariafariafaria ho.

 


5.   Horch was kommt von draußen rein


Horch was kommt von draußen rein, holahiholaho,
wird wohl mein Feinsliebchen sein, holahi, holaho,
Geht vorbei und schaut nicht rein, holahi, holaho,
wird’s wohl nicht gewesen sein, holahihaho

Leute haben's oft gesagt, hollahi, hollaho,
daß ich ein Feinsliebchen hab, hollahiaho.
Laß sie reden, schweig fein still, hollahi, hollaho,
kann ja lieben, wen ich will, hollahihaho!


Wenn mein Liechen Hochzeit hat, hollahi, hollaho,
ist für mich ein Trauertag, hollahiaho.
Geh ich in mein Kämmerlein, hollahihollaho,
trage meinen Schmerz allein, hollahiaho

Wenn ich dann gestorben bin, hollahi, hollaho,
trägt man micht zum Grabe hin, hollahiaho.
Setzt mir keinen Leichenstein, hollahi, hollaho,
pflanzt mir drauf Vergißnichtmein, hollahiaho

 

 

6.   Und wenn ich morgens früh aufsteh‘

 

Und wenn ich morgens früh aufsteh,
und dann zur Arbeit gehe,

dann kocht mir meine Mutter Tee,

von dem ich keinen nehme.
Ich möchte Schnäpsleinhab‘n, ist das nicht fein.
Nur noch Branntewein, Feuerwasser, nur noch Schnaps.

 

Und wenn ich dann erkranket bin,
muß man den Doktor holen.
Und der verschreibt mir Medizin,
von der ich gar nichts nehme.
Ich möchte Schnäpsleinhab‘n, ist das nicht fein.
Nur noch Branntewein, Feuerwasser, nur noch Schnaps.

 

Und wenn ich dann gestorben bin,
dann trägt man mich zu Grabe.
Auf einem Faß voll Brandewein
da steh ich auf und Sage.
Ich möchte Schnäpsleinhab‘n, ist das nicht fein.
Nur noch Branntewein, Feuerwasser, nur noch Schnaps.

 

Und steh ich vor der Himmelstür,
wird mich der Petrus fragen:
Was willst du altes Saufschwein hier ?,
dann werde ich ihm sagen:
Ich möchte Schnäpsleinhab‘n, ist das nicht fein.
Nur noch Branntewein, Feuerwasser, nur noch Schnaps.

 


 

 


7.   Einst ging ich am Ufer der Donau entlang


Einst ging ich am Ufer der Donau entlang...oh ohohoh la lala
Ein schwarzbraunes Mädel am Ufer ich fand...oh ohohoh la lala
ein schwarzbraunes Mädel am Ufer ich fa-a-and
ein schwarzbraunes Mädel am Ufer ich fand

Sie hatte die Beine weit von sich gestreckt...oh ohohoh la lala
Ihr schneeweißer Busen war halb nur bedeckt...oh ohohoh la lala
ihr schneeweißer Busen war halb nur bede-e-eckt.
ihr schneeweißer Busen war halb nur bedeckt.

Da macht' ich mich über die Schlafende her...oh ohohoh la lala
Sie hörte das Rauschen der Donau nicht mehr...oh ohohoh la lala
sie hörte das Rauschen der Donau nicht me-e-ehr.
sie hörte das Rauschen der Donau nicht mehr.

Du schamloser Jüngling, was hast Du gemacht...oh ohohoh la lala
Du hast mich im Schlafe zur Mutter gemacht...oh ohohoh la lala
Du hast mich im Schlafe zur Mutter gema-a-acht.
Du hast mich im Schlafe zur Mutter gemacht.

Du leichtgläub'ges Mädel was denkst Du von mir...oh ohohoh la lala
Ich trage doch immer Pariser bei mir...oh ohohoh la lala
Ich trage doch immer Pariser bei mi-i-ir.
Ich trage doch immer Pariser bei mir.

Ich nehme nun Abschied und schwenke den Hut...oh ohohoh la lala
Adieu liebes Mädel die Nummer war gut...oh ohohoh la lala
Adieu liebes Mädel die Nummer war gu-u-ut.
Adieu liebes Mädel die Nummer war gut.

Und die Mora-a-al von der Geschicht...oh oh ohoh la lala
'ne schlafende Jungfrau, die stößt man nicht...oh ohohoh la lala
'ne schlafende Jungfrau, die stößt man ni-i-icht.
'ne schlafende Jungfrau, die stößt man nicht.






8.    Auf dem Donnerbalken saßen zwei Gestalten


Auf dem Donnerbalken saßen zwei Gestalten
und sie schrien nach Klopapier, Klopapier.

Und dann kam der zweite, der sich zu ihm reihte
und sie schrien nach Klopapier, Klopapier

Und da kam der Dritte, setzt sich in die Mitte
und sie schrien nach Klopapier, Klopapier.

Und da kam der Vierte, als die Scheiße schmierte
und sie schrien nach Klopapier, Klopapier.

Und da kam der Fünfte, der die Nase rümpfte
und sie schrien nach Klopapier, Klopapier.

Und da kam der Sechste, als die Scheiße kleckste
sie schrien nach Klopapier, Klopapier.

Und da kam der Siebte, als der Balken wippte
und sie schrien nach Klopapier, Klopapier.

Und da kam der Achte, als der Balken krachte
und sie schrien nach Klopapier, Klopapier.

Und da kam der Neunte, als die Scheiße schäumte
und sie schrien nach Klopapier, Klopapier.

Und da kam der Zehnte, brachte das ersehnte
KLO-PA-PIER!